Aus dem Filmkästchen geplaudert

Anlässlich unseres Films für das mittelständische Unternehmen TRACTO-TECHNIK schauen wir nicht nur hinter die Kulissen der Dreharbeiten, sondern machen uns auch ein paar Gedanken über das Format Imagefilm im Allgemeinen.

 

Bild-Collage von sieben Standbildern aus dem Behind-the-scenes-Film
Behind-the-scenes-Video, 4:06 min.

Behind-the-scenes-Video, 4:06 min.

Wozu dient eigentlich ein Imagefilm?

Ein Imagefilm soll, im Gegensatz zu anderen Formaten wie zum Beispiel Produktvideos, den Betrachter stärker emotional auf ein Thema oder auf eine Firma einstellen. Es geht also weniger um konkrete Waren und Dienstleistungen, sondern eher um „das große Ganze“ einer Unternehmensidee, das mehr auf der Gefühlsebene kommuniziert wird.

 

Brauchen Bohrgeräte Imagepflege?

Nur wenige kennen die „grabenlose Bohrtechnik“, aber jeder kennt das Prinzip „Bagger“. Viele kleine und auch große Jungs sind fasziniert davon. Warum eigentlich?

Standbild aus Imagefilm: Animation "Grabenlose Bohrtechnik"

Das Ausbaggern sorgt für zahlreiche Probleme: der Verkehr wird behindert, Straßen werden zu Flickenteppichen, die Asphalt-Entsorgung ist problematisch usw.

Unser Kunde TRACTO-TECHNIK produziert Spezial-Bohrgeräte, mit denen Leitungen und Rohre wie bei einer minimal-invasiven Operation so verlegt werden, dass man keine Gräben mehr aufreißen muss.

Das und vor allem die Dimension der Einsatzmöglichkeiten dieser Technik sind faszinierend, aber wie gesagt, viel zu wenig bekannt. Deshalb fangen wir quasi bei null an und erklären es so, dass es „kinderleicht“ verständlich wird.

 

Hat sich das Genre „Imagefilm“ gewandelt?

Filme für Unternehmen sind im Laufe der Zeit immer kürzer geworden, denn es nicht mehr zeitgemäß, sich sieben oder mehr Minuten auf einen Film einzulassen. Dafür gibt es zu viele Alternativ-Angebote. Aber es gibt ihn schon noch, den klassischen Imagefilm. Er wird heute nur durch etliche andere Formate ergänzt, z.B. Erklärvideos, Employer Branding Filme oder Social Media Clips. Früher gab es auf Kundenseite eher die Überlegung: machen wir überhaupt einen Film?

Welche Veränderungen gibt es hinsichtlich der Distributionswege?

Vor 10 Jahren wurden Filme noch auf DVDs (davor auf VHS-Kassetten) übertragen, verschickt, vielleicht im Rahmen einer Betriebsführung in einem Raum vorgeführt und auch auf Messen gezeigt. Man investierte sehr viel Geld in einen Film, der eine ganz spitze Zielgruppe hatte und über Jahre „funktionieren“ musste. Heute kostet ein Film nicht mehr so viel wie früher, ist kürzer und wird breiter gestreut. Über die eigene Webseite, YouTube und auch über die sozialen Medien erreicht man seine Zielgruppe(n) besser denn je, und Videos sind dort besonders beliebt.

Was gilt es vor der Produktion eines Imagefilms zu beachten?

Eine Mindestzeit von der Idee bis zum fertigen Film von zwei Monaten sollte schon einkalkuliert werden.

 

Aber die Dreh-Teams an sich müssen nicht mehr so groß sein, u.a. weil neue Techniken, wie Slider oder Gimbals, weniger zeit- und personalintensiv sind als das Verlegen von Schienen für einen Kamera-Dolly.

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Kamera auf Slider filmt Bohrgestänge

Ein zu großes Team ist auch organisatorisch schwerfälliger: Je mehr Menschen, Fahrzeuge, Equipment terminlich und logistisch aufeinander abgestimmt werden müssen, desto größere Reibungs- und Zeitverluste gibt es.

So ein Drehteam ist mit einer Kette vergleichbar, die aus vielen Gliedern besteht. Ist ein Glied auf der Toilette verschollen, dann funktioniert die ganze Kette nicht mehr. Und: je höher die Anzahl der Glieder ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass eines davon nicht funktioniert. Daher sind kurze Ketten, also kleine Teams, mobiler, agiler und flexibler.

Ab wann beginnt „die heiße Phase“?

Man könnte sagen: Der Dreh beginnt mit dem Skript. Denn bereits das Skript bestimmt maßgeblich mit, wie viele Menschen am Dreh beteiligt sein müssen. Der Autor entscheidet, wie er die Message in eine Story packt und muss einen (vernünftigen) Weg finden, diese zu transportieren. Beispielsweise über die Zahl der Darsteller. Die Autoren-Einstellung „Ich mach‘ mich mal ganz frei von Allem und lass mich nicht durch irgendwelche Zwänge bremsen“ ist unseres Erachtens wenig zielführend. Die Gegebenheiten, die sich stellen, allein durch das Budget, müssen schon im Skript mitgedacht werden.

 

So hatten wir in der ersten Skript-Fassung des TRACTO-TECHNIK-Imagefilms die Handlungsstränge zunächst weiter gefasst:

Standbild aus Imagefilm: Frau mit Smartphone in Badewanne

In einer zusätzlichen Ebene hätte eine Frau als Repräsentantin der Anwender erscheinen sollen. Die haben wir dann doch nicht gedreht, sondern nur kurz als Stock-Footage integriert.

Geblieben ist die reale Vater-Sohn-Ebene als roter Faden und in der Meta-Ebene die Bebilderung dessen, was der Vater erzählt. Weniger ist mehr.

 

Was ist bei den Dreharbeiten wichtig?

Cool bleiben! Wir haben jetzt schon mehrfach erlebt, dass alle Beteiligten nach einem Dreh mit uns sagen, wie außergewöhnlich locker und positiv alles ablief.

 

Künstliche (oder aufgrund von eigenem Unvermögen) gereizte, angespannte, schlecht gelaunte Stimmung am Set, günstigenfalls vermeintlich in der Absicht, die Spannung oben zu halten, ist nicht unser Style. Das bedeutet nicht, dass wir alles auf die leichte Schulter nehmen. Gerade WEIL es uns in erster Linie um die Sache geht, also das gute Produkt hinterher, versuchen wir das Thema „Befindlichkeiten“ möglichst rauszuhalten. Das gelingt u.a. dadurch, indem man das Team sehr gewissenhaft zusammenstellt. 

Team-Mitglieder, die mehr durch ihr divenhaftes Verhalten als durch ihr Bemühen um das perfekte Endergebnis auffallen, stehen bei uns nicht gerade „oben auf der Liste“.

Auch wichtig: Eine Drehdispo mit Weitblick. Wenn der Dreh chaotisch geplant ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es schlechte Stimmung oder Hektik am Set gibt, natürlich größer.

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Kamera auf Slider filmt Bohrgestänge

Gibt es denn keine Improvisations-Spielräume?

Es gibt Menschen, die verstehen nur autoritäre Führung und die brauchen das regelrecht, dass da einer ständig „Ansagen macht“ und herrisch rüberkommt. Wir sind eher partnerschaftlich eingestellt. Das funktioniert aber nur, wenn Du Team-Mitglieder hast, die da mitziehen und das nicht als Schwäche auslegen.

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Visagistin pudert Protagonisten am Set ab

Der Regisseur muss eine natürliche Autorität haben. Wir halten es auch für keine Schwäche, wenn man Mitarbeitern den Raum gibt, ihre Qualifikation miteinzubringen.

 

Wenn die Visagistin beispielsweise aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung sagt, sie empfiehlt etwas eher so und nicht so zu machen, dann sollte man darauf hören.

Die Kunst ist, dass man den Fachleuten Freiräume bietet, sich aber an den entscheidenden Stellen auch durchsetzt. Im Fall des Imagefilms für TRACTO-TECHNIK hatte der Junge verschiedene Oberteile zur Auswahl dabei.

Darunter solche, die ihm privat vielleicht sehr gut stehen, die aber aufgrund ihrer Muster ein zu großer Hingucker gewesen wären.

Kleidung sollte sich nicht in den Vordergrund drängen, es sei denn, sie ist Teil der Story. Also musste man sich hier gegen die Mehrheitsmeinung durchsetzen und ein unauffälligeres Polohemd auswählen.

 

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Anprobe der Garderobe

Kann man alle Unwägbarkeiten aus dem Weg räumen?

Natürlich nicht. Aber manchmal können unvorhersehbare Ereignisse auch neue Wege eröffnen.

Die Außenaufnahme wie das Auto eine Behelfsampel anfährt und dort hält, drehten wir eigentlich ein paar Tage vor dem Darstellerdreh. Wir hatten einen Tipp für eine Baustellenampel bekommen, mussten aber vor Ort feststellen, dass sie gar nicht wie eine aussah. Sie war sozusagen filmsprachlich schwach“.

 

Dazu kam, dass die dazu gehörige Baustelle viel zu weit weg war: man konnte Auto, Behelfsampel und Baustelle nicht in einem Bild erfassen. Auch die Lichtverhältnisse passten nicht zu den vorhergehenden und nachfolgenden Szenen im Film. Es gab also ein ganzes Bündel an suboptimalen Gegebenheiten, aber wir drehten die Szene und hatten sie im Kasten.

Tage später beim Darstellerdreh: wir nutzten ein iPad, auf dessen Display eine grüne Fläche mit sogenannten Tracker-Markierungen zu sehen war, die nötig sind, um in der Postproduktion die passende Szene einzusetzen. Plötzlich aber war das iPad für 15 Minuten gesperrt, weil wohl einmal zu oft der falsche Code eingegeben wurde: ungeplante Drehpause!

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Vorschaumonitor am Set

Standbild aus Behind-the-scenes-Film: Kamera wird auf Kühlerhaube montiert

Um die kostbare Zeit nicht einfach abzuwarten, entschieden wir, den Protagonisten (mit bereits auf der Kühlerhaube montierter Kamera) alleine ohne Regisseur eine kurze Stecke fahren zu lassen. Wegen eines Missverständnisses fuhr der Darsteller allerdings ein paar Runden mehr als gedacht. Doch genau durch diese Fahrt fanden wir eine richtig tolle Behelfsampel mit passender Baustelle.

Dort konnten wir die Einstellung nochmals drehen, und diese bessere Ampelszene fand schließlich Eingang in den fertigen Film.

Ein bisschen Fortüne ist also auch ein wichtiger Teil eines jeden Drehs, wenn auch ein wenig planbarer.

Der fertige Film

Seine große Premiere feierte der Film anlässlich des jährlich stattfindenden TRACTO-TECHNIK-Mitarbeiter-Events, wo er begeistert aufgenommen wurde. Er ist auf dem YouTube-Kanal sowie der Webseite der Firma eingebunden und wird auch bei der einen oder anderen Messe auf dem Monitor gezeigt.

 

Zudem gibt es mittlerweile englisch, französisch und spanisch synchronisierte Fassungen. Und welche Herausforderungen DAS mit sich brachte, davon berichten wir vielleicht in einem weiteren Beitrag.



Gute Stoffe, gute Schnitte - und gute Stiche?

Seit mehr als 30 Jahren steht der Name Stoehr für nachhaltige Mode. Dass seine Designs nicht nur inspirieren, sondern auch mal ganz anders auf der Haut getragen werden können, beweisen eine junge Kundin und ihr Tätowierer in dieser von eyecatcher produzierten Kurzreportage.

 

Thumbnail von Kurzreportage: Foto des Original-Mantels neben Tattoo-Version plus Logo Thomas Maria Stoehr
Kurzreportage, 2:42 min.

Kurzreportage, 2:42 min.

Standbild aus Kurzreportage: Thomas Maria Stoehr in seinem Modeatelier

Thomas Maria Stoehr ist Modeschöpfer aus der Südpfalz. Sein Credo: „Mode ist für mich die Kunst, dem Menschen das zu geben, was ihn sicher und glücklich macht und seine Persönlichkeit unterstreicht.“ Jetzt reicht sein Handwerk sogar noch weiter. Das ehemalige Stoehr-Model Fynn Röller-Siedenburg, mittlerweile Tätowierer in Köln, ist derjenige, der Stoehrs Mode unter die Haut bringt.

 

Eine junge Tattoo-Liebhaberin fand Fynns Zeichnung eines aus Stoehrs Herbst-Winter Kollektion stammenden Mantels auf Instagram, verliebte sich sofort in die zeitlose Mischung aus modern und klassisch, und wollte sich das Designer-Kleidungsstück unbedingt tätowieren lassen.

 

Hautnah dabei

eyecatcher hat das einmalige Ereignis in einer Kurzreportage festgehalten. Im engen Kontakt mit unseren Kunden und Akteuren haben wir die Videoproduktion gemeinsam geplant, den Vorgang von Anfang bis Ende mit der Kamera begleitet, um schließlich in der Postproduktion einen adäquaten Beitrag aus diesem besonderen Moment zu machen.

Die zusätzliche Herausforderung: Das Tätowieren ist ein unwiederbringlicher Prozess und nichts kann nachträglich wiederholt werden.

 

Standbild aus Kurzreportage: Tätowierer bei der Arbeit

Storytelling statt Werbung

Die letztendlich entstandene Reportage kann als journalistische Beitragsform in verschiedenen Medien eingesetzt und verbreitet werden - unter anderem als Bereicherung eines informativen Artikels in einem hyperlokalen Onlineportal. Im Mittelpunkt steht hierbei nicht die Werbebotschaft, sondern eine authentische Geschichte, die dank des Mediums Film unvergesslich bleibt.



...der Bid- und Proposal-Manager

Image-Doku von der Fachkonferenz

Von verschiedenen Branchen lernen, sich miteinander vernetzen und dabei den Spaß nicht aus den Augen verlieren: all dies bietet die Konferenz von APMP, dem Fachverband der Bid- und Proposal-Manager. Damit er noch bekannter wird, produzierte eyecatcher diese image-bildende Doku.

 

Video-Thumbnail der Image-Doku: Bildkachel mit Impressionen des Events + Typo '10. APMP DACH-Konferenz'
Image-Doku, 5:53 Min.

Image-Doku, 5:53 Min.

„Business-Anzüge in Konferenzräumen“ - als kurzweiliges Video?

Standbild der Image-Doku: drei Teilnehmer freudig der Kamera zugewandt

Eine gelungene Event-Dokumentation beginnt mit einem erfahrenen Kamerateam, das in der Lage ist, Momente mit Strahlkraft aufzuspüren und einzufangen oder sie aktiv zu evozieren. So auch bei der APMP Konferenz: hier war eyecatcher mit seinem Team am Start und hielt mit zwei Kameras neben dem eigentlichen Geschehen auch zehn Kurzinterviews fest.

 

In der Postproduktion sorgten die passende Musikauswahl, ein animiertes Intro sowie der richtige Mix aus Statement-Info-Häppchen und authentischen Programmpunkten für einen runden Film. Dieser kann als informative Image-Doku potenzielle neue Mitglieder umwerben und dient den Teilnehmern gleichzeitig als positive, teamstärkende Erinnerung.

 

Fertiger Film schon am nächsten Morgen

eyecatcher führte den Service sogar noch ein Stück weiter: bei der zweitägigen Konferenz war unser Filmteam mit mobilem Schnittplatz zur Stelle, sodass den Konferenzbesuchern der erste Teil des Films bereits am Morgen des nächsten Tages vorgeführt werden konnte. Teilnehmer, die nur am zweiten Tag anwesend sein konnten, bekamen so die Gelegenheit zu erfahren, was sie am vorherigen Tag verpasst haben.

 

Standbild der Image-Doku: Workshopteilnehmer um Tisch

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Wenn’s noch schneller und direkter sein soll: wie wäre es mit einer Live-Videoproduktion vor Ort?



Von Firmenmeeting bis Feierlaune

Neue Möglichkeiten für KMU

Die Video-Übertragung in Echtzeit kannte man bisher in zwei extremen Varianten: Entweder aufwändig und teuer (TV-Technik, viel Personal) oder von der Facebook-App im Smartphone mit unzureichenden professionellen Anfor­der­ungen. Diese Zeiten sind vorbei – dank eyecatcher...

 

Video-Thumbnail des Promotrailers: Veröffentlichungsportale
Promotrailer, 1:21 Min.

Promotrailer, 1:21 Min.

Wer nicht länger zwischen überteuerter Großproduktion und verruckeltem Handy-Video wählen möchte, ist hier genau richtig: eyecatcher bietet langjährige Erfahrung in professioneller Videoproduktion gepaart mit aktuellem „lean production“ Streaming-KnowHow.

„Lean“ bedeutet: eine platzsparende Regie-Einheit (1 m2) mit 2-5 Kameras, die je nach Setting auch ohne Kamerapersonal gesteuert werden können.

 

Unsere Live-Features:

  • ruckelfreie HD-Qualität   (Voraussetzung: stabiles LTE-Netz mit min. 10 Mbps oder kabelgebundene Router-Verbindung)
  • Einsatz mehrerer Kameras
  • professioneller Ton
  • Einblendung von Bauchbinden, Logos, Grafiken
  • Integration von PowerPoint-Charts im Vollbild (nicht abgefilmt)
  • Einbindung vorproduzierter Einspielfilme
  • Intro und Outro-Clips zur ansprechenden „Verpackung“ der Sendung
  • Einbindung aktueller Twitter-Tweets
  • Countdown u.v.m.
Standbild des Promotrailers: Redner mit Bauchbinde

Live is life – na naa na na na

Das Ereignis wird, wie eine Live-TV-Sendung, in Echtzeit gestreamt und ist im Anschluss für Zuschauer, die nicht live dabei waren oder sich das Ereignis erneut anschauen möchten, zusätzlich „On-Demand“ abrufbar.

Darüber hinaus wird das Ganze in noch höherer Qualität (HD 1080p) parallel zum Livestream aufgezeichnet und steht als Backup oder für spätere Bearbeitung (z.B. als Kurzfassung) zur Verfügung.

 

Von Firmenmeeting bis Feierlaune

Ob zu feierlichen Anlässen wie Eröffnungen, im Business-Bereich bei Vorträgen und Symposien, Interviews, CEO Keynotes, aber auch bei Musik-Events und Produkt- oder App-Präsentationen: die Einsatzorte sind vielfältig!

Ihr Vorteil: die Wartezeit einer Postproduktionsphase entfällt - das fertige Video ist direkt verfügbar.

 

Standbild des Promotrailers: Anwendungsbeispiele

Wir empfehlen das Streaming über reichweitenstarke Portale, wie YouTube live oder Facebook live. Für die interne Unternehmenskommunikation ist statt dessen aber auch ein Streaming ins firmeneigene, nicht-öffentliche Intranet realisierbar.

 

Das ganz oben eingebettete Video zeigt Original-Ausschnitte unseres Livestreams von der Eröffnung des „Restaurants der Zukunft“ in Mannheim.

 

Weiterführende Links zum Thema:

Live-Streaming - können wir dem Hype glauben?

Social Media Trend 2017: Live Streaming

 

 

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Auch wenn Ihr Event nicht live, aber trotzdem lebendig „rüber gebracht“ werden soll, bieten wir überzeugende Lösungen wie unsere Reportage einer Veranstaltung auf der Internetwoche Köln.



Mit Einspielfilmen und Case-Video von eyecatcher

Über mehrere Wochen wurden die Lexus-Händler Europas während zahlreicher, dreitägiger Events in allen Details des neuen LS inspiriert und geschult.

Unser Case-Video dokumentiert in vielfältiger Splitscreen-Technik die Leistungen der englischen Agentur Opus emotional und faktenreich.

 

Video-Thumbnail des Case-Videos: Zwei Bilder vom Event als Splitscreen und Typo "THE NEW LS: The Spirit of Lexus Training Event"
Case-Video, 4:40 Min.

Case-Video, 4:40 Min.

Standbild aus Case-Video: Teilnehmer beim Fahrertraining, Typo "Driving Experience"

Trainingsevent der Superlative

Die LS-Reihe von Lexus kann mit einer ganzen Reihe von Weltpremieren in der automobilen Luxusklasse aufwarten. Vom ersten Acht-Stufen-Automatikgetriebe bis zur radargestützten Geschwindigkeits-Regelanlage gilt: Technologie und Sicherheit auf höchstem Niveau.

Auf gleichem Niveau fand in Berlin eine mehrwöchige Schulungs-Veranstaltung für alle Lexus-Händler Europas statt, die den international renommierten Stevie Award gewann.

 

eyecatcher übernahm dabei die komplette Videoproduktion aller vor Ort präsentierten Filme - von der Aufnahme bis zur Postproduktion. So erfuhren die Teilnehmer z.B. im Film 'From Contact to Contract' am Beispiel des 5-Sterne-Hotels Brandenburger Hof (in dem die Teilnehmer auch residierten), wie man Premium-Kunden mit Premium-Maßnahmen ein Premium-Produkt präsentiert.

Standbild aus Case-Video: Event-Teilnehmer im exklusiven Hotelrestaurant, Typo "Premium Dinner Experience"

Im Anschluss produzierte eyecatcher ein Premium-Case-Video des Events, von der Konzeption bis zum fertigen Film.

 

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Auch bei der Medialisierung einer außergewöhnlichen Revealshow war eyecatcher für Lexus tätig.



Statt Patientenzentrum: Der Patient im Zentrum

eyecatcher gibt Büste ein Gesicht

Formatvielfalt heißt bei uns nicht nur HD oder 4k. Wir produzieren Videos auch für 30 Meter breite LED-Screens, verwinkelte Leinwände, runde Flächen oder Autos. Warum nicht mal für das Gesicht einer zwei Meter hohen Büste?

 

Video-Thumbnail des Erklärvideos: Projektion einer Patientin auf Büstenkopf

Case-Video, 1:56 Min.

Der Patient im Zentrum

Patienten sind heute besser informiert, en­ga­gierter und treten zunehmend als eigen­ständige Akteure im Gesundheitswesen auf. Patientenzentrierung bedeutet für die for­schenden Pharma-Unternehmen: die Wün­sche und Bedürfnisse von Patienten sowie ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt des eigenen Handelns zu stellen.

Standbild des Case-Videos: 5 Begriffe herkömmlicher Event-Inhalte wie 'Powerpoint?' werden nacheinander durchgestrichen

Die Herausforderung

Wie kann die neue Business-Unit eines in­ter­na­tionalen Health­care-Unternehmens den 250 Kolleginnen und Kol­le­gen auf ihrer Jahres­tagung erklären, was gelebte Pa­tien­ten­zen­trierung bedeutet? Bewegend, mit inno­va­tiver Tech­nik und vor allem: ohne PowerPoint!

Die Lösung

Wir bringen eine Patientin auf die Bühne. Digital.

Das war die selbst gestellte Aufgabe der Healthcare-Agen­tur WE, die für die Konzeption und Gesamtleitung der Büsten-Inszenierung verantwortlich war.

 

Standbild des Case-Videos: Montage einer digitalen Gitter-Simulation des Büstenkopfs auf der Bühne

Standbild des Case-Videos: Browser-Screenshot mit Protagonistin auf Casting-Webseite

Und für uns, die wir zuständig waren für:

  • Casting
  • Dreharbeiten inkl. Studio, Team und Regie
  • Postproduktion des Rohmaterials für die Projektion

Viele Beteiligte – wenig Zeit

Aus Sicht der Agentur waren es vom ersten Briefing bis zur fertigen Präsentation knapp vier Wochen. Durch Abstimmungsrunden, Dienst­leister-Recherchen und Frei­gabe­schlei­fen waren für die eigentliche Produktion letzt­lich nur noch sieben Tage Zeit.

Sieben war zugleich auch die Zahl der ver­schiedenen Unternehmen und Dienst­leister, die miteinander koordiniert werden mussten.

Agentur in München, Büstenbau in Wien, Video­produktion in Köln und Veranstaltung in Berlin: für das reibungslose Zusammenspiel bei diesem straffen Zeitplan waren nur echte Profis gefragt.

 

Produktion Hand in Hand

Nach der Konzeption und der Erstellung der zu sprech­en­den Texte erfolgte zunächst das Casting einer glaub­wür­digen Darstellerin als Krebs­patientin.

Darauf folgten die Dreharbeiten im Studio. Ein au­then­tisches Mienenspiel bei größtmöglicher Regungs­losig­keit des Kopfes war hier die be­son­dere Herausforderung.

Standbild des Case-Videos: Die Darstellerin bei den Dreharbeiten im Studio mit Kopfhalterung

Anschließend wurde das Video-Material digital stabilisiert und für die Projektion aufbereitet.

Parallel dazu sorgte ein anderer Dienstleister für die Produktion der Büste. 50 Kilogramm Styropor wurden auf eine Höhe von rund 2 Metern gefräst und schließlich mit einer spe­zi­ellen projektions-freundlichen Be­schich­tung versiegelt.

Standbild des Case-Videos: Bühnensituation mit insertierten Zitaten 'Ich musste mich danach erstmal sammeln', 'Bewegend!'

It’s Showtime

Nun spricht die Patientin über ihre Ängste und Be­dürf­nisse. Das Team der Business Unit Onko­logie antwortet live durch Re­prä­sen­tanten der verschiedenen Ab­tei­lungen, wie es diesen Bedürfnissen und Wünschen in ihrer täglichen Arbeit Rechnung trägt.

 

„Unser Auftritt hat alle bewegt“, erzählt Mar­ke­ting­leiter Christopher Wiegand. „Ich bin da­nach immer wieder von Kol­le­gen darauf an­ge­sprochen worden. Die Onkologie ist im Hin­blick auf die Schwere der Erkrankung ein ganz be­son­derer Bereich. Und das haben wir mit unserem Auftritt ein­drucks­voll den Kol­legen nähergebracht.“

 

Fazit: Die Büste hat ein zentrales Thema der Business-Unit – die gelebte Patien­ten­zen­trie­rung – eindrucksvoll in Szene gesetzt und geht nun für eine Reihe weiterer Ver­an­stal­tung­en auf die Reise durch Deutschland.

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Hier weitere Projekte, bei denen eyecatcher Son­der­formate für die Live-Kommunikation rea­li­siert hat.



„Leben im Netz“ - im Gespräch – im Film

„Leben im Netz“ - im Gespräch - im Film

Podiumsdiskussionen sind meist lang und vollgepackt mit Informationen. Alle Beteiligten und Momente in einer kurzweiligen Dokumentation zusammenzufassen ist bisweilen eine kleine Herausforderung. eyecatcher zeigt, wie das aussehen kann.

 

Video-Thumbnail von Kurzreportage: obere Bildhälfte - drei Gebäude Kölner Mediapark, untere Bildhälfte - unscharfe Funken mit Texteinblendung "Leben im Netz - Welche digitalen Grundrechte braucht die Gesellschaft" sowie Logo Friedrich Ebert Stiftung

Kurzreportage, 3:44 Min.

In der Straßenbahn noch mal schnell die Mails checken? Hat mir jemand bei Facebook geschrieben? Und was ist eigentlich bei Snapchat und Instagram in der Zwischenzeit passiert?

 

Standbild aus Kurzreportage: zwei junge Zuschauerinnen betrachten (gegenseitig) ihre Smartphones

Hate Speech in der Filter Bubble

Wir verbringen heute sehr viel mehr Zeit in den sozialen Medien als noch vor ein paar Jahren. Wir chatten, posten, diskutieren und informieren uns. Doch einheitliche Spielregeln für das digitale Zusammenleben gibt es (noch) nicht.

 

Sie werden meist durch informelle Normen, freiwillige Übereinkünfte (Netiquetten) oder schlicht die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Diensteanbietern bestimmt. Grundlegende Fragen der Netz-Infrastruktur, der individuellen Verfügbarkeit und vor allem der Cybersicherheit sind kaum geregelt.

Brauchen wir digitale Grundrechte?

Im Rahmen der Internetwoche Köln diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und der Internetplattform netzpolitik.org über das Leben im Netz sowie ob und welche digitalen Grundrechte unsere Gesellschaft heute braucht.

 

Standbild aus Kurzreportage: Totale der Bühne mit allen Teilnehmern der Podiumsdiskussion

Wir haben die Eindrücke vor Beginn der Diskussion, die zweistündige Podiumsdiskussion selbst und die Meinungen der Zuschauer nach der Veranstaltung mit zwei Kameras begleitet und in einer Kurzreportage zusammengefasst.

 

Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung galt es, die mehrstündige Veranstaltung in wenigen Minuten so abzubilden, dass ein repräsentatives Bild entsteht, alle Beteiligten gerecht verteilt vorkommen, das Video insgesamt kurzweilig ist und alles zusammen trotz zwei Kameraleuten, Assistenz und Redaktion bezahlbar bleibt. Das Ergebnis ist der oben eingebettete Film.

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Mehr Reportagen, Features und Dokumentationen von eyecatcher gibt es hier.



Mit bewegten Bildern etwas bewegen

Mit bewegten Bildern etwas bewegen

„Was für manchen bei der Gründung 2011 auf den ersten Blick wie ein Schrebergarten 2.0 erschien, hat sich zu einer Oase der Bürgerbeteiligung entwickelt“, sagt Jasmin Klein von eyecatcher. „Das wollten wir mit dem unterstützen, was wir am besten können.“

 

Illustration zu Filmreihe für Kölner Neuland

Infofilm, Full HD, 3:15 Min.

Das Kölner NeuLand ist ein mobiler Gemeinschaftsgarten auf Zeit, gelegen auf einer ehemaligen Industriebrache in der Kölner Südstadt. Um für das Projekt mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu generieren und die stetigen Fortschritte und Neuerungen zu kommunizieren, wurde die Realisation mehrerer Kurzfilme vom KlimaKreis Köln finanziell gefördert, jedoch nicht in dem Maße, um eine professionelle Videoproduktion marktüblich zu vergüten.

 

Daher entschied sich eyecatcher, die 8-teilige Filmreihe als Pro-Bono-Projekt umzusetzen. Neben den Dreharbeiten und dem Schnitt war eyecatcher Medienproduktion auch für die Themenauswahl, Redaktion und das Motion Design verantwortlich.

Illustration zu Filmreihe für Kölner Neuland

Infofilm, Full HD, 2:30 Min.

Die Filme belegen, wozu bürgerschaftliches Engagement imstande ist und dienen der Inspiration und als „Toolkit“ für die Umsetzung ähnlicher Urban Gardening Vorhaben. Neben handwerklichen und botanischen Tipps zeigen die Filme auch, wie hier ganz pragmatisch und liebevoll Flüchtlingskinder integriert oder neue Konzepte zur Bewertung ethischer Lebensmittel vorgestellt werden.

 
Zum Einstieg empfehlen wir den Film über die Entwicklung des neuen Stadtteils „Parkstadt Süd“, wo sich NeuLand befindet (Klick auf den Playbutton im Bild ganz oben).
Am Ende jedes Einzelfilms können direkt die weiteren Teile der Reihe angewählt werden.
 

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Als weiteres Pro-Bono-Projekt haben wir 2014 einen Spendenfilm für eine inklusive Gesamtschule (Offene Schule Köln) in Rodenkirchen erstellt.