Komplexes - kurz und knackig

Seit vielen Jahren realisiert eyecatcher Erklärvideos - auch für namhafte Museen und Ausstellungsmacher.

Doch in einer Ausstellung gibt es sooo viel zu sehen und zu entdecken.

Da heißt es: bring‘ es auf den Punkt!

Video-Thumbnail des Erklärvideos: Biodiversität und Phosphor-Abbau
Best of DBU-Erklärvideos - 2:12 Min.

Best of DBU-Erklärvideos - 2:12 Min.

Das haben wir beherzigt, und deshalb zeigen wir hier ein Best-of mit Ausschnitten aus insgesamt sechs Erklärvideos, die wir im Auftrag von facts and fiction für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, kurz: DBU, realisiert haben.

Bei der Ausstellung werden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorgestellt und gezeigt, wie wir Menschen handeln und leben können, ohne unsere natürlichen Grundlagen zu gefährden.

Standbild des Erklärvideos: Plastikmüll fällt aus LKW in den Ozean

In der Kürze liegt die Würze

Die Herausforderung besteht darin, Fakten, Zahlen und wissenschaftliche Erkenntnisse so zu verpacken, dass z.B. auch Schulklassen, deren Aufmerksamkeitsspanne nicht immer sehr groß ist, interessiert bleiben, sich informieren und Erkenntnisse mit in ihren Alltag nehmen können.

Alles wie aus einem Guss

Im Zuge einer durchgängigen Bildsprache kam für die Erklärvideos die gleiche Illustratorin zum Einsatz wie beim Rest der Ausstellung. Damit die Linienstärke der Zeichnungen auch bei extremen Zooms erhalten bleibt, wurden für verschiedene Ansichten derselben Szene unterschiedliche Illustrations-Versionen angefertigt.

Standbild des Erklärvideos: Henning Brand betrachtet Glaskolben mit leuchtendem Phosphor

Der Anstoß zu derlei gestalterischen Maßgaben sowie zahlreiche konzeptionelle Bild-Ideen waren neben der kompletten Animation und Postproduktion ebenfalls Teil des eyecatcher-Leistungsspektrums.

 

Wer sich für das Thema interessiert: die Ausstellung "MenschenWelt" steht zur Zeit noch bis Ende 2019 in der DBU in Osnabrück und wird ab 2020 für fünf Jahre auf Wanderschaft gehen. Mehr Infos gibt es unter www.ausstellung-menschenwelt.de

 

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Dass wir Ausstellungen nicht nur mit Erklärvideos, sondern auch von A-Z medialisieren können, zeigt unser Beitrag über die komplette DBU-Ausstellung.



Messe-/ Ausstellungsfilm

Papier ist geduldig – Eröffnungstermine nicht!

Innerhalb von nur 9 Wochen hat eyecatcher zahlreiche Medien für das neu gestaltete Papiermuseum Düren produziert.

Redaktion, Dreharbeiten, Postproduktion, Animation und Programmierung – alles aus einer Hand.

 

Foto Ausstellung: Besucher betrachten Exponat
Case-Video, 3:14 min.

Case-Video, 3:14 min.

Seit über 400 Jahren wird die Region Düren von Papier geprägt. Mehr als 100 Unternehmen widmen sich hier dem Werkstoff – als Hersteller, Zulieferer oder Verarbeiter. Papier stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar und ist Teil der regionalen Identität. Lebendiger Ausdruck hierfür ist das 1990 gegründete Papiermuseum Düren.

Nach einer Umbauzeit von 22 Monaten wurde das von Hollenbeck Architektur außen und innen komplett neu konzipierte Museum dieses Jahr wiedereröffnet.

 

Standbild aus Case-Video: Besucher in der Ausstellung

eyecatcher war durch die Produktion sämtlicher Audio-, Video- und interaktiven Medienstationen maßgeblich beteiligt und mit umfangreichen Kompetenzen bei der Ausstellungs-Medialisierung gefordert:

  • Redaktionelle Betreuung
  • Dreharbeiten mit mehreren Kameras
  • Schnitt/Compositing/Untertitelung
  • Erklärvideo-Animationen
  • Postproduktion für Standard- und Sonderformate
  • Mehrsprachiges Sprechercasting und Audioproduktion
  • Programmierung interaktiver Touchscreen-Anwendungen - auch in Wechselwirkung mit physischen Exponaten

Die Dauerausstellung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit dem Thema Papier in all seinen Facetten – von seiner historischen Relevanz über die individuelle Bedeutung bis zu seinem zukunftsweisenden Potenzial.

Durch unterschiedliche Herangehensweisen werden die Besucher dazu inspiriert, das Thema auch von einem anderen Standpunkt als dem eigenen aus zu betrachten.

Standbild aus Case Study Video: Exponat-Station 'Ressourcen' mit Erklärvideo

Papier erklären – mit bewegten Bildern

Von der Faser zum Papier: was ist beispielsweise der Unterschied zwischen Holzstoff und Zellstoff? Dank den von eyecatcher animierten Erklärvideos in zwei Sprachen bleiben keine Fragen offen.

 

Papier wertschätzen – durch wertige Filme

Stoffaufbereitung, Papierherstellung und Veredelung. Diese drei von eyecatcher produzierten Filmteile zeigen die Abläufe in einer Papierfabrik. Interessante Detailaufnahmen und Totalen lassen die Größenverhältnisse durch die Relation Maschine - Mensch erfahrbar werden.

 

Standbild aus Ausstellungs-Video: Arbeiter manövriert große Papierrollen in Papierfabrik

Standbild aus Case Study Video: Exponat-Station 'Papier persönlich' mit Besuchern

Papier ist emotional – Video erst recht

Sechs Menschen, von der 10jährigen Schülerin bis zum Grandseigneur eines bedeutenden Papierherstellers, beschreiben neben der funktionalen vor allem auch ihre emotionale Beziehung zum Papier. eyecatcher realisierte die Filme von Drehplanung bis zur Abstimmung mit den Projektionsflächen im Sonderformat.

Papier digital erfahren

An drei interaktiven Stationen können die Besucher mehr über die Geschichte, Wertschöpfung und Zukunft des Werkstoffs erfahren. eyecatcher programmierte mehrsprachige Anwendungen für die Touchscreen-Monitore, inkl. einer für das Museumspersonal leicht zugänglichen Schnittstelle zur Aktualisierung des Contents.

 

Standbild aus Case Study Video: Exponat-Station 'Recycling' mit Besuchern



Von theoretischen Ansätzen zu anschaulichen Filmen.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) möchte mit ihrer interaktiven Ausstellung „MenschenWelt“ komplizierte Themen begreifbar und leicht verständlich machen.

 

Damit das funktioniert, wurden viele Exponate in Form von Audio- und Videoproduktionen realisiert. Von eyecatcher!

 

Foto Ausstellung: Besucher betrachten Exponate
Case-Video, 1:27 min.

Case-Video, 1:27 min.

Im Auftrag von facts and fiction unterstützte eyecatcher die DBU in ihrem Vorhaben, das komplexe Konzept „Nachhaltige Entwicklung innerhalb planetarer Leitplanken“ zu veranschaulichen.

 

Das Konzept besteht aus neun wesentlichen Umweltprozessen wie z.B. dem Klimawandel, dem Verlust der Biodiversität oder der Geschichte des Ozonlochs. Wie kann die globale Entwicklung in sicherem Rahmen stattfinden und gedeihen? Es gibt bereits vielfältige Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Nun liegt es an uns, so zu handeln und zu leben, dass wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen nicht weiter gefährden.

Standbild aus Erklärvideo: FCKW-Verbot wegen Ozonloch

Gestalten, schneiden, animieren

Als Einführung ins Thema dienten sechs Erklärvideos, bei denen eyecatcher von der Ausarbeitung der Storylines bis zur Umsetzung der Filme betraut war.

Hier mehr über die Produktion der Erkärvideos.

 

Nach der Einführung darf der Ausstellungsbesucher selbst ran — drehen, blättern, raten und sich interaktiv mit den einzelnen Themen befassen. Von eyecatcher animierte Slideshows erscheinen, z.B. je nachdem, in welche Richtung der Besucher einen Wasserhahn dreht.

 

Foto Ausstellung: Diashow auf Monitor
Foto: © DBU

Foto: © DBU

Sieben Infofilme, aus historischem Archivmaterial zusammengestellt, erzählen die Erfolgsgeschichte, wie sich die Ozonschicht seit dem FCKW-Verbot wieder erholt. Hier war vor allem eyecatchers langjährige Erfahrung in redaktionellem Schnitt gefragt.

 

Foto Ausstellung: Jugendliche betrachtet Peppers Ghost Monitor
Foto: © DBU

Foto: © DBU

Korallenriff im Taschenformat

Bei einer so genannten „Pepper’s Ghost“-Installation entsteht der Eindruck, dass holografische Objekte hinter einer Glasscheibe erscheinen und wieder verschwinden.

eyecatcher produzierte den zugehörigen Film - von Footage-Recherche bis Compositing.

 

 

Zu guter Letzt kümmerte sich eyecatcher bei den Hörstationen um Sprechercasting, Aufnahme und Regie.

 

Die großartige Ausstellung „MenschenWelt“ kann man noch bis Ende 2019 im Gebäude der DBU Naturerbe in Osnabrück besuchen, bevor sie fünf Jahre durch Deutschland touren wird.

 



No risk – with fun 

No risk – with fun

Wenn ein neues umfassendes Risikomanagement-System für fast 20.000 Mitarbeiter eingeführt wird, gilt es, das Risiko eines schlechten Einführungsvideos unbedingt zu vermeiden. Ein Grund mehr, eyecatcher mit der Produktion zu beauftragen.

 

Thumbnail vom Erklärvideo: Cartoon-Characters in Aktion
Erklärvideo, 4:08 min.

Erklärvideo, 4:08 min.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist eine staatliche Entwicklungszusammenarbeitsorganisation und engagiert sich seit mehr als 50 Jahren weltweit für eine lebenswerte Zukunft. Unter anderem im Auftrag der deutschen Bundesregierung, verschiedener Bundesministerien, Institutionen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen, beschäftigt sich die GIZ mit der sogenannten technischen Zusammenarbeit.

 

Standbild aus Erklärvideo: Protagonist winkend neben Flagge von Mosambik

Lebenssituation verbessern

Unterstützt werden meist Projekte in Ländern mit großen Herausforderungen hinsichtlich politischer Situation, medizinischer Versorgung, Infrastruktur, Bildung und Sicherheit.

Dass dabei die verschiedensten und teilweise hohe Risiken auftreten, liegt in der Natur der Sache.

 

Risikomanagement 2.0

Die Einrichtung eines funktionierenden Risikomanagement-Systems ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil einer gewissenhaften Unternehmensführung, darüber hinaus ist die GIZ dazu auch gesetzlich verpflichtet. Das neu überarbeitete und verbesserte Risikomanagement 2.0 soll dazu beitragen, Risiken früher zu erkennen und sie sowohl effektiver als auch effizienter steuern zu können.

Standbild aus Erklärvideo: Die Risikomanagement-Maschine

Um die zentralen Inhalte dieser Weiterentwicklung zu vermitteln, musste ein Video her, dass die Grundzüge des RM 2.0 erklärt und in lockerer, humorvoller Weise auf den Roll-Out einstimmt.

 

Standbild aus Erklärvideo: Landesdirektorin vor Präsentations-Chart

Erklärvideo im „Rundum-Sorglos-Paket“

eyecatcher war von Anfang an bei der Entwicklung des Projektes involviert. In der Planungsphase mit Beratung für Länge, Inhaltsdichte und Film-Stil sowie im späteren Verlauf durch die Erarbeitung der Storyline, des Sprechertextes und schließlich mit der Realisierung des Videos von Motion Design über Animation bis zu den mehrsprachigen Fassungen.

 



"Blick zurück in die Vergangenheit" ist ja eigentlich nicht so unser Ding. Anlässlich des aktuellen Jubiläums von Adobe After Effects tun wir es ausnahmsweise trotzdem.

Über 23 Jahre Erfahrung haben wir mit dieser führenden Compositing- und Animationssoftware. Moment, vor 23 Jahren gab es eyecatcher doch noch gar nicht?!

 

Thumbnail von Title-Sequence: Ein Fall für Zwei und 25 Jahre After Effects
Titelsequenz, 30 Sek.

Titelsequenz, 30 Sek.

Standbild aus Title-Sequence: Typographie und grafisches Lochmuster vor Luftaufnahme Alte Oper Frankfurt

Als After Effects ab 1995 auch in Deutschland bekannter wurde, war eyecatcher Geschäftsführer Richard Klein (seinerzeit noch Teil einer jungen Mannheimer Videoproduktion) sogleich hellauf begeistert von den Möglichkeiten dieser Software.

 

Ähnlich wie AVID beim digitalen Schnitt weitete sich die Desktop-Videorevolution nun auch auf den Motion Graphics-Bereich aus.

 

Damals wie heute kann man After Effects am treffendsten als "Photoshop für bewegte Bilder" bezeichnen. Bei animierten Grafiken und Visual Effects musste man von da an nicht mehr in sündhaft teure Spezial-Hardware investieren oder sich in Highend-Postproduktions-Häuser einmieten. Herkömmliche Desktop-Computer waren jetzt die Basis für Broadcast-taugliche Workstations.

Das erkannte auch die Firma screen:works in Wiesbaden, eine ZDF-Tochter, die sich auf TV Design und On-air-Promotion spezialisiert hatte. Als deutscher After-Effects-Pionier, wurde Richard Klein von 1996-2001 für die Animation zahlreicher Titel-Sequenzen, Trailer und Trenner namhafter ZDF-Formate verpflichtet. Eine der bekanntesten Arbeiten ist die Titelsequenz des Krimi-Dauerbrenners Ein Fall für Zwei, bzw. für den Relaunch ab Folge 150 mit Matulas drittem Partner Mathias Herrmann als Dr. Johannes Voss.

 

Standbild aus Title-Sequence: Matula und Kollege bei der Arbeit

Ein schöner Anlass, im Video ganz oben nochmals zu schauen, was Richard Klein bereits vor 20 Jahren mit After Effects animiert hat. Viel Spaß.

 

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Und hier ein Überblick, was eyecatcher in den darauffolgenden Jahren mit After Effects alles realisiert hat.